Ausflug in ein Rechenzentrum

Ausflug in ein Rechenzentrum

…nachdem der erste Termin vor einer Woche eher der Bestandsaufnahme diente, hatten wir für die zweite Session einen Plan erarbeitet. Ein wenig Struktur anhand einer Präsi, ein Video und deutlich mehr Frage-Antwort als Methode führte zu einer deutlich ruhigeren Stunde für Marcel und mich.

Was machen wir heute?

Das erste didaktische Mittel: wir klären als erstes mit den Kids was wir heute machen…

Was ist ein Rechenzentrum?

Frisch gelernt im ersten Termin – und natürlich zu Beginn wiederholt – stiegen wir ein in die Hardware: Server, Serverschrank, viele Serverschränke als Herleitung zum Bild eines Rechenzentrums. Viele große Kinderaugen, die es kaum glauben konnten wie viele Computer in einem Raum rumstehen können.

Das Highlight: ein interaktiver 360° Rundgang durch das T-Systems Rechenzentrum in Biere, welches wir in Auszügen mit den spannendsten Stellen zeigten.

Kann ein Rechenzentrum ausfallen?

Nachdem wir uns nun alle halbwegs vorstellen konnten, wie unvorstellbar groß und mächtig so ein Rechenzentrum ist, trudelte schon die ein oder andere Endzeit- und Apokalypsen-geprägte Frage ein…

Wenn das kaputt geht, eine Atombombe oder ein interstellarer Sturm das Rechenzentrum zerstört […], ist dann das Internet aus?

…und brachte eine perfekte Überleitung zu den doch eher irdischen Problemen wie Brand, Stromausfall oder einem Bagger vor der Tür und dem spannenden Einsatz von Zwillingszentren und autarken Spiegeleinrichtungen.

Gibt es viele Rechenzentren?

Zu guter Letzt streuten wir eine weitere riesige Zahl in die Kinderköpfe. Mehr als 5 Millionen aktive Rechenzentren weltweit. Und damit waren wir auch sofort wieder in den apokalyptischen Überlegungen, dass selbst soooo viele Computer doch auf einmal abstürtzen könnten, oder…?

Hinter den Kulissen:

Wenn wir in der ersten Session noch von einem “Sack Flöhe” gesprochen haben, war der zweite Termin deutlich ruhiger. Die Kids hatten einen Leitfaden, weil sie ja 3 Fragen beantworten wollten. Sie wurden einbezogen mit Ideen und Fragen, und konnten permanent Input geben. Zu guter Letzt war ein Youtube-Video natürlich schon ein grundsätzlich cooles Mittel für die Drittklässler…

Beim nächsten Mal werden wir dennoch wieder ein paar Sachen anpassen:

  • weniger Inhalt
  • mehr Zeit für Fragen
  • Einsammeln von Wunsch-Inhalten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.